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Klettern in NRW
Historische Entwicklung
| Der Klettersport in NRW konnte sich über Jahrzehnte, vor allem in der Eifel und an den Bruchhauser Steinen, fast ungestört entwickeln. | ||
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Bruchhauser Steine |
Die ersten größeren Probleme mit Naturschutzgebieten (NSG) und den daraus resultierenden Kletterverboten gab es dann 1979 im Hönnetal. Dabei wurden alle Felsen im Naturschutzgebiet mit einem Kletterverbot belegt.
1984 wurde das Naturschutzgebiet (NSG) „Hohe Ley“ in Finnentrop-Heggen ausgewiesen, dort durfte aber noch per Ausnahmeregelung bis 1990 geklettert werden. So lange, wie dieses NSG als Deponie genutzt wurde. Mitte der 1980er Jahre wurden dann zunehmend Felsen im Rurtal in der Eifel unter Naturschutz gestellt und damit gleichzeitig zum Klettern gesperrt. |
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Ab dem 1. April 1998 sind mit Ausnahme des Effels, Hirtzley alle wichtigen Felsen zum Klettern gesperrt (Ausnahme: Burgwand vom 1. Sept. bis 31. Okt., allerdings 2004 auch dies zum letzten Mal). Alle Bemühungen seitens des DAV und der IG-Klettern verliefen im Sande. Die Folge waren immer nur weitere Kletterfelsen, zuletzt die für das Klettern so wichtigen Burgfelsen in Nideggen, welche unter oftmals nicht stichhaltigen Gründen mit einem Kletterverbot belegt wurden.
Als dann noch 1992 die Bruchhauser Steine für das Klettern dicht gemacht wurden, hatte der Konflikt in NRW seinen Höhepunkt erreicht. Andere Klettergebiete wie die Hohensyburg, der Stenzelberg im Siebengebirge oder die Ahauser Klippen bei Heggen wurden großteils zum Klettern gesperrt, so dass heute nur noch rudimentäre Restbestände der ehemaligen Klettergebiete in NRW vorhanden sind. Heute wird nun mit der Entwicklung der Klettersportregion Sauerland ein neuer Anfang gemacht. |
Kletterei am Bornstein (Bruchhauser Steine) |
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