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(Umwelt)bildung durch Klettern
oder
gesellschaftlicher Nutzen durch Klettern
Klettern ist eine Art der Freizeitbeschäftigung für alle Bevölkerungsschichten und Altersstufen und ermöglicht somit Begegnungen zwischen verschiedenen Kulturen u. Generationen.
Beim Klettern am Felsen kommt der Mensch unmittelbar in Kontakt mit der Natur – seine Sinne werden geschärft für die natürliche Umgebung. Dies bewirkt ein vertieftes Naturverständnis, eine Grundvoraussetzung für die Bereitschaft, sich für Natur- und Umweltschutz einzusetzen. Durch Ausübung dieser Erholungsform in Wohnortnähe wird auch die Heimatverbundenheit gefördert.

Klettertour am Steinschab (Sauerland)
Neben der hochwertigen umweltpädagogischen Bedeutung wirkt sich Klettern auch positiv auf die Gesundheit aus: Kreislauf, Muskulatur und motorische Fähigkeiten werden durch die vielseitigen Bewegungsanforderungen beim Klettern gleichermaßen entwickelt.
Gesundheit und Leben hängt beim Klettern von der Zuverlässigkeit und dem Verantwortungsbewusstsein aller Partner/innen einer Seilschaft ab. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zum sozialen Lernen.
Klettern fördert die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung, Gemeinschaftssinn und die Teamfähigkeit – wichtige Komponenten zur Gestaltung einer tragfähigen Gesellschaft.
